Michael Fiala Veranstalter, Organisator u. Instruktor
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| Die Moto-Academy besteht seit dem Jahr 2000. Zu dieser Zeit hatte ich beruflich engen Kontakt mit einigen Fahrschulen. Ich erhielt einen tieferen Einblick in die Problematik der Fahrtechnik auf 2 Rädern und begann Konzepte für die Motorrad Ausbildung zu entwickeln. Dass die Führerscheinausbildung nur ein Grundstein für ein lebenslanges Lernen in diesem Bereich sein kann ist evident. Die kurze Ausbildungszeit lässt nur die Kommunikation von Grundkenntnissen zu. Den vollen Umfang der sehr komplexen Materie zu verinnerlichen und in entsprechendes Handling umzu- setzen ist binnen so kurzer Zeit einfach nicht möglich. Und dass es da und dort mit der Fahrzeugbeherr- schung hapert wissen viele Motorradfahrer selbst. Daher erfreuen sich Fahrtechniktrainings stetiger Be- liebtheit. Zum einen ist der Selbstversuch oft sehr schmerzhaft und teuer, zum andern fehlt das Know-how um effektiv weiter zu kommen. Somit sind Profis gefragt. Fast alle Trainingsprogramme enden bei einer Geschwindigkeit von 50km/h. Man legt dabei das Augenmerk auf die Verbesserung der grundlegenden Fahrzeugbeherrschung. Ich halte diese Trainings für sehr wertvoll, insbesondere die Bremsübungen. Die Zielsetzungen des Moto-Academy Trainings hin- gegen liegen darin, in realen Geschwindigkeitsbe- reichen zu trainieren und Sicherheitsreserven für das Fahren im öffentlichen Verkehr zu schaffen. Auch können diese Reserven in schnellere Rundenzeiten auf der Rennstrecke umgesetzt werden. Worauf es mir besonders ankommt sind "Freie Ressourcen". Beim Training ist die Geschwindigkeit so zu wählen, dass bloß 90% des eigenen Fahrkönnens benötigt werden um gut mit der Strecke zurecht zu kommen. Nur so ist ein effektives Training möglich, weil die "Freie Ressourcen" es erst ermöglichen, Dinge die der Trainer vorgezeigt und erklärt hat, selbst umzusetzen. Das Ausdehnen der eigenen Grenzen kann nur in einem geeigneten Umfeld geschehen. Am besten ohne störende Einflüsse wie Gegenverkehr, Hinder- nisse auf und neben der Fahrbahn oder desolate Fahrbahnbeläge. Das einzige Umfeld wo alles perfekt passt ist die Rennstrecke. Das ist der Grund warum wir hier sind. Es geht nicht darum Höchstgeschwin- digkeiten zu erzielen, sondern um die Sicherheit der Teilnehmer. Optimale Rahmenbedingungen sind jedoch nur die halbe Miete. Ohne ein Team aus versierten Trainern nützt das beste Umfeld nichts. Der Zufall wollte es, das sich im Jahr 2001 meine und die Wege von Günther Knobloch kreuzten. Wir trafen einander zufällig in Brünn, wo wir den Qualitätsanspruch der Moto-Academy bekräftigten. Beide hatten wir schon einmal als Fahrlehrer gejobt und wussten daher um die Kommunikation von Lehrinhalten gut Bescheid. Darüber hinaus verfügt Knobi über Kenntnisse und Fertigkeiten in der Fahrzeugbeherrschung, welche rund 99,9% aller heimischen Motorradfahrer verborgen geblieben sind. Dieses Potential gilt es zu nützen und in die richtigen Bahnen zu leiten. In Expertenblöcken gibt Knobi sein Wissen weiter. Seit 2003 setzen wir im praktischen Training Video- kameras ein, die es den Teilnehmern ermöglichen im Anschluss an die Fahrt auf der Rennstrecke die eigenen Stäken und Schwächen selbst auf dem Bild- schirm zu erkennen. Zusammen mit dem Fach- kommentar des Trainers führt das zu den deutlich- sten Verbesserungen. Mir ist es besonders wichtig, dass unsere Fahrer- lehrgänge möglichst sturzfrei gehalten werden. Es gab Jahre in denen sich bloß ein oder zwei Stürze pro Saison ereigneten, allesamt ohne nennenswerte Sach- und Personenschäden - 2001 verlief sogar völlig sturzfrei. Beim "Freien Fahren" ist die Sturzquote deutlich höher. Das liegt in der Natur der Sache, weil die mahnende Stimme des Trainers fehlt. Der ist in die- sem Falle jeder einzelne für sich selbst. Im Vergleich zu anderen Veranstaltern hebt sich das "Freien Fahren" in der Moto-Academy aber deutlich ab. Eine verbindliche Fahrerbesprechung findet bei jeder Veranstaltung statt. Jedes Motorrad wird einem Sicherheits-Check unterzogen. Die Fahrer werden anhand von Rundenzeiten in zwei Gruppen aufgeteilt. Ein Aufeinandertreffen von Fahrern die sich mit grossen Geschwindigkeitsunterschieden auf der Renn- strecke bewegen wird damit nahezu ausgeschlossen. Fahrer ohne Rennstreckenerfahrung sind vom "Freien Fahren" generell ausgeschlossen. Für Kollisionen haftet der Verursacher. Dieses strikte Reglement führt dazu, dass die Vernunft die Oberhand gewonnen hat. Teilnehmer des Fahrtechniktrainings können entscheiden sich ruhigen Gewissens beim nächsten Mal selbständige im Rahmen des "Freien Fahrens" zu trainieren. Wer sich dafür noch nicht geeignet hält, bleibt beim Instruktor geführten Training, welches mit bis zu 8 Gruppen genügend Herausforderungen bereit hält. Sportliche Grüße Michael Fiala Werbeagentur Michael Fiala
Michael Fiala Motorsport Firmenanschrift: Postfach 9, 1110 Wien, Austria Büro: Inkustraße 1-7/Stg2/OG1, 3400 Klosterneuburg, Austria Telefon: +43 650 2235322, FAX: +43 2243 28953 E-Mail: office@motor-sports.at Bankverbindung: Erste Bank, BLZ: 20111, KontoNr.:3852822 IBAN: AT642011100003852822 BIC: GIBAATWW UID.: ATU 11115602 Kammerzugehörigkeit: Wirtschaftskammer Wien Zuständiges Gericht: 1100 Wien |
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